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FACE – Female Academic Entrepreneurs
Forschungsvorhaben zum Thema „Neue
akademische Gründungspotenziale in wissensintensiven
Dienstleistungen“.
Das Forschungsvorhaben FACE des Instituts
für Mittelstandsöko-
nomie an der Universität Trier e.V. (Inmit)
startete als Projekt im Dezember 2005 im Rahmen der
BMBF-Bekanntmachung „Power für Gründerinnen“. Die
geförderte Projektlaufzeit endete am 31. Dezember 2008.
Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens
standen zwei zentrale Wachstumssegmente im
Gründungsgeschehen: Akademikerinnen und
wissensintensive Dienstleistungen. Der Bereich der
wissens-
basierten Dienstleistungen entwickelt sich zu einer
immer stärkeren Säule der deutschen Wirtschaft.
Charakteristisch für Gründungen in diesem Segment ist der hohe
formale Ausbildungsstand der unter-
nehmerisch Selbstständigen,
die meist einen Hochschulhintergrund haben. Der Blick auf das
Gründungsgeschehen, auch von Hoch-
schulabsolventen/-innen,
zeigt jedoch, dass Gründungen eine männliche Domäne sind und
nach wie vor - trotz der starken Zu-
wächse der vergangenen Jahre
bei Gründungen durch Frauen - das viel zitierte gender gap
klafft.
Das Forschungsvorhaben FACE hat
geschlechterspezifische Unter-
schiede und
Unterstützungsbedarfe für Gründungen von Akademi-
kerinnen und Akademikern in wissensintensiven Dienstleistungen herausgearbeitet
und die Erkenntnisse sowohl wissenschaftlich als auch
handlungsorientiert für die Praxis der Akteurinnen und
Akteure im Gründungsgeschehen aufbereitet. Dabei ging es dem
Inmit darum, den Fokus nicht nur eindimensional auf
technologie-
orientierte Fächerherkünfte auszurichten, sondern
auch neue Gründungspotenziale aus den bisher in der
Gründungsforschung und -förderung ein Randdasein führenden
Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften in den Blick zu
nehmen, die als Frauen-
domäne von hoher Bedeutung für das
weibliche akademische Gründungsgeschehen sind.
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